Das Ru­ma Mar­ker-Sys­tem in Sub­sti­tu­ti­on und The­ra­pie

In al­len Be­rei­chen der Sucht­the­ra­pie ist das Ru­ma Mar­ker-Sys­tem der idea­le Be­glei­ter. Ganz oh­ne die Zwän­ge und Un­zu­läng­lich­kei­ten her­kömm­li­cher Sicht­kon­trol­le er­hal­ten die Ärz­te zu­ver­läs­si­ge Ant­wor­ten auf ein brei­tes Spek­trum wich­ti­ger Fra­gen:

 

  • Wie steht es mit dem tat­säch­li­chen Dro­gen­ge­brauch mei­ner Pa­ti­en­ten?
  • Hal­ten sie sich an ih­re The­ra­pie?
  • Gibt es Beige­brauch?
  • Wird der Dro­gen­kon­sum mehr oder we­ni­ger?

Ohne Sorge um vertauschte oder verfälschte Urinproben wird der Therapieverlauf zuverlässiger und sogar messbarer. Dabei bietet das Ruma Marker-System besondere Vorteile für die verschiedenen Bereiche der Suchttherapie.

Der Ge­setz­ge­ber be­legt durch die Be­täu­bungs­mit­tel­ver­schrei­bungs­v­e­r­o­r­d­u­ng (BtMVV) die Sub­sti­tu­ti­ons­the­ra­pie mit sehr stren­gen Auf­la­gen. So hei­ßt es in

§ 5 Ver­schrei­ben zur Sub­sti­tu­ti­on

(2) Für ei­nen Pa­ti­en­ten darf der Arzt ein Sub­sti­tu­ti­ons­mit­tel un­ter den Vor­aus­set­zun­gen des § 13 Abs. 1 des Be­täu­bungs­mit­tel­ge­set­zes ver­schrei­ben, wenn und so­lan­ge
4. die Un­ter­su­chun­gen und Er­he­bun­gen des Arz­tes kei­ne Er­kennt­nis­se er­ge­ben ha­ben, dass der Pa­ti­ent
c) Stof­fe ge­braucht, de­ren Kon­sum nach Art und Men­ge den Zweck der Sub­sti­tu­ti­on ge­fähr­det oder
d) das ihm ver­schrie­be­ne Sub­sti­tu­ti­ons­mit­tel nicht be­stim­mungs­ge­mäß ver­wen­det,

 

Wei­ter hei­ßt es in (8)
Die Aus­hän­di­gung ei­ner Ver­schrei­bung nach Satz 4 ist ins­be­son­de­re dann nicht zu­läs­sig, wenn die Un­ter­su­chun­gen und Er­he­bun­gen des Arz­tes Er­kennt­nis­se er­ge­ben ha­ben, dass der Pa­ti­ent
1. Stof­fe kon­su­miert, die ihn zu­sam­men mit der Ein­nah­me des Sub­sti­tu­ti­ons­mit­tels ge­fähr­den,
2. un­ter Be­rück­sich­ti­gung der To­le­ranz­ent­wick­lung noch nicht auf ei­ne sta­bi­le Do­sis ein­ge­stellt wor­den ist oder
3. Stof­fe miss­bräuch­lich kon­su­miert.

Aus die­sen ge­setz­li­chen Vor­ga­ben folgt die Not­wen­dig­keit für den sub­sti­tu­ie­ren­den Arzt, sei­ne Pa­ti­en­ten auf mög­li­chen Beige­brauch zu über­prü­fen.
Die her­kömm­li­che Sicht­kon­trol­le führt da­bei in der Pra­xis oft zu er­heb­li­chen Pro­ble­men.

Der Mar­ker macht Ih­nen das Le­ben leich­ter

Oh­ne Sicht­kon­trol­le ent­spannt sich die Si­tua­ti­on in der Arzt­pra­xis deut­lich:

  • Der or­ga­ni­sa­to­ri­sche Auf­wand wird ge­rin­ger, da kei­ne gleich­ge­schlecht­li­che Be­glei­tung zur Toi­let­te si­cher­ge­stellt wer­den muss.
  • Dis­kus­sio­nen oder gar Strei­tig­kei­ten mit den Pa­ti­en­ten ent­fal­len.
  • Zu­ver­läs­si­ge, ge­si­cher­te Er­geb­nis­se ent­span­nen das Arzt-Pa­ti­en­ten-Ver­hält­nis und bie­ten ei­ne so­li­de Ba­sis für mehr The­ra­pie­si­cher­heit.

 

Wir möch­ten zu­dem dar­auf hin­wei­sen, dass wir im Be­reich Sub­sti­tu­ti­on La­bor­über­wei­sun­gen selbst mit den Kas­sen ab­rech­nen. Aus die­sem Grund ist das Ru­ma Mar­ker-Sys­tem für sub­sti­tu­ie­ren­de Pra­xen kos­ten­neu­tral.

In The­ra­pie und Ent­gif­tung

Auch auf Ent­gif­tungs­sta­tio­nen und in the­ra­peu­ti­schen Ein­rich­tun­gen kom­men Urinkon­trol­len re­gel­mä­ßig zum Ein­satz. Zwar sind sol­che Ein­rich­tun­gen nicht vom Ge­setz­ge­ber zur Kon­trol­le auf Beige­brauch an­ge­hal­ten, je­doch bie­ten auch in die­sen Be­rei­chen Urin­tests wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen zu The­ra­pie­ver­lauf und The­ra­pie­treue.

 

Ver­schie­de­ne Stu­di­en ha­ben den prak­ti­schen Ein­satz des Ru­ma Mar­ker-Sys­tems und des­sen Ein­fluss auf An­wen­der und Pa­ti­en­ten wis­sen­schaft­lich un­ter­sucht und ka­men da­bei un­ter an­de­rem zu fol­gen­den Er­geb­nis­sen:

  • Das Ru­ma Mar­ker-Sys­tem ver­bes­sert die The­ra­pie­treue und führt da­durch zu ver­bes­ser­tem The­ra­pie­er­folg. War­um soll­te ich ma­ni­pu­lie­ren, wenn ich oh­ne­hin da­bei er­wischt wer­de?
  • Das Ru­ma Mar­ker-Sys­tem ver­bes­sert das Arzt-Pa­ti­en­ten-Ver­hält­nis, in­dem das Ver­trau­ens­ver­hält­nis nicht mehr durch die ent­wür­di­gen­de Sicht­kon­trol­le be­las­tet wird. Die the­ra­peu­ti­sche Be­treu­ung wird in­ten­si­ver und ehr­li­cher.
  • Das Ru­ma Mar­ker-Sys­tem spart Zeit - laut der Stu­die Uri­ne La­bel­ling Mar­ker Sys­tem for Drug Tes­ting Im­proves Com­li­an­ce von Dr. Si­mo­jo­ki und Prof. Al­ho bis zu 50% ge­gen­über her­kömm­li­cher Sicht­kon­trol­le. Und Zeit ist be­kannt­lich Geld!
  • Pa­ti­en­ten­zu­frie­den­heit und Zu­frie­den­heit der Mit­ar­bei­ter neh­men deut­lich zu. Oh­ne das Kon­flikt­po­ten­zi­al, das der Sicht­kon­trol­le not­wen­di­ger­wei­se in­ne­wohnt, ent­spannt sich die Si­tua­ti­on für al­le Be­tei­lig­ten.

In Fach­kli­ni­ken und Psych­ia­tri­en

In Fachkliniken und Psychiatrien lässt sich das Ruma Marker-System bequem in die vorhandenen Abläufe integrieren und hilft so dabei, den Alltag für Patienten und Mitarbeiter entspannter und sicherer zu gestalten. Die Ergebnisse eines Drogentests nicht in Frage stellen zu müssen - weder auf Seiten des Arztes, noch auf Seiten des Patienten - schafft Raum für Vertrauen und unterstützt auf diese Weise die Therapiearbeit.

Auch gestattet die Art und Weise, wie die Markersubstanzen den Körper durchlaufen, den Patienten einen normaleren, natürlicheren Umgang mit den eigenen Körperfunktionen:
Einmal eingenommen verbleibt der Marker unverändert im Urin, bis dieser ausgeschieden wird. Für den Patienten bedeutet dass, das er nach den 30 Minuten Wartezeit zur Toilette gehen kann, wann er will - ohne Druck durch enge Zeitpläne oder wartendes Pflegepersonal. Verabreichen Sie den Marker beispielsweise einfach am Abend und geben Sie dem Patienten den Becher mit auf sein Zimmer. Dann ist der Becher gleich zur Hand, wenn der Patient in der Nacht oder am Morgen urinieren muss.